weitere angedachte Hilfsangebote

Der Helferkreis Rheinau hat sich aus der Notwendigkeit der Flüchtlingshilfe heraus gegründet. Weitere Hilfsangebote in anderen gesellschaftlichen Bereichen sind bereits angedacht.

Ja, manche Dinge müssen einem leider erst unter die Haut gehen, bevor man agiert. Für viele Menschen ist es selbstverständlich, in der momentanen Flüchtlingskrise Flüchtlingen zu helfen. Parallel gibt es aber Stimmen, welche auch auf die Hilfsbedürftigkeit von Einheimischen verweisen. UND richtig, diese Hilfsbedürftigkeit sollte nicht übersehen werden. So hilft unter Umständen die Flüchtlingskrise vielerorts auch aus Fehler in der Vergangenheit – in Bezug auf so manche gesellschaftliche Fehlentwicklungen – zu lernen.

Der „Helferkreis Rheinau“ plant deshalb zusätzliche kommunale Hilfsbedürftigkeit, welche noch nicht durch bereits vorhandene Hilfsangebote abgedeckt sind, durch die Einrichtung entsprechender Arbeitsgruppen zu ergänzen. Eine Vernetzung aller Hilfsangebote wäre in diesem Zusammenhang in einer Art übergreifenden Nachbarschaftshilfe – auch unter Mitwirken interessierter Flüchtlinge – sinnvoll.
(Bspw. ist ein „Freiwilliges soziales Jahr“ mittlerweile auch für Flüchtlinge möglich)

ag-helferkreis-rheinau

Einige zusätzlich angedachte soziale Kooperationen/Arbeitsgruppen/Vernetzungen
mit Fokussierung auf bestmögliche Eigeninitiative der Beteiligten, sofern möglich.

  • bspw. Alleinerziehende unterstützen sich gegenseitig
  • Geschenkpatenschaften – Kinder finanzschwacher Familien werden aus dem Hintergrund unterstützt
  • Oma / Opa sucht Enkel – Enkel such Oma / Opa
  • Senioren unterstützen Jugendliche / Jugendliche helfen Senioren
  • Jugendliche sorgen sich um Jugendliche
  • Förderung des gegenseitigen Verstehens zwischen JUNG und ALT
  • Privatpflegende unterstützen sich gegenseitig
  • Freizeitgestaltung / Freundschaften schließen / Interessensaustausch / hierzu möglicherweise erstellen einer lokalen bis regionalen Kontaktdatenbank
  • ETC.
In Bezug auf die Entwicklung neuer Perspektiven/Sichtweisen durch Umdenken
  • Projekte / Ideenentwicklung
    • Runder Tisch  rundertisch
      Hinterfragung kausaler Zusammenhänge bestmöglich friedlichen Miteinanders  in Kooperation mit Schulen und interessierten Bürgern (auch Flüchtlingen)
    • eventuelle Einrichtung einer Art lokalen Bürgerfonds
  • ETC.

 

Mit der Erweiterung der Hilfsangebote ist u. a. die Hoffnung deeskalierender Meinungsbildung verbunden, indem Gegner der Flüchtlingshilfe auch die offensichtlichen Chancen vermittelt werden, die mit neuem gesellschaftlichen Engagement verbunden sind.

Fakt: Wir sind eine Menschheit und sofern keine Anomalien vorliegen, mehr oder weniger hochsensible Gefühlswesen.

 

Ich habe die Freiheit meine Mitmenschen / Mitlebewesen zu respektieren und sogar zu lieben, zu helfen, zu beschützen und auch zu verzeihen, etc.. Eine Freiheit, die mir keiner nehmen kann. Es liegt somit an mir, was ich aus meiner Freiheit mache.

Bei Vorabinteresse bitte Mail an „karlheinz.schuster (ät) gmail.com“

Mehr in Bälde – noch in Bearbeitung 🙂

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